Shadas Quelle von Kathrin Schröder

Shadas Quelle

Details:

Genre:Fantasy
Format:Taschenbuch, eBook
Seiten:271
Verlag:Seemann Publishing
ISBN/ASIN:978-1699162293

Klappentext:

Die Mauern fallen – von der Vagabundin zur Freiheitskämpferin. Die Geschichte kann vielerlei Arten von Drachen enthalten.

Shadas Quelle erzählt die Geschichte von Siska, die die unüberwindliche Grenze ihres Heimatlandes Myla überwindet. In mittleren Jahren hat sie alle Abenteuer, die ihre Heimat bietet, ausgereizt und möchte das große Tabu um die mysteriösen Mauern ergründen, die keiner berühren kann.

Gerüchte sagen, dass es dahinter Drachen geben könnte. Trotz aller Warnung vor unbekannter Gefahr ist ihre Neugier größer als jede Furcht. Sie entdeckt ein fremdes, aber freundliches Land, in dem Drachen als Nutztiere gehalten werden. Schnell findet sie Arbeit und gewinnt dadurch Wissen und zwei Dracheneier.

Doch auch dieses Land genügt ihrer Reiselust nicht, eine Legende lässt sie weitere Länder und ein gemeinsames Rätsel erahnen und als Gefahr für ihre Drachen droht, findet sie hinter der nächsten unüberwindlichen Grenze Shadas Quelle, von deren Rätselaufgabe die Legende erzählt. So verbinden sich für Siska Neugier und Reiselust mit dem Anreiz, die Aufgabe zu lösen und vielleicht, hoffentlich, die Länder miteinander zu vereinen.

Sechs völlig unterschiedliche Länder umfasst die Welt und alle müssen zur Lösung beitragen. Auf der Reise gewinnt Siska neue Freunde, erlebt zahlreiche Überraschungen, trifft vielfältige Drachen und entdeckt Wunder und Lebensarten, die sie sich in keinen Träumen ausmalen konnte. Gemeinsam lernen die unterschiedlichen Menschen und Drachen zu einer besonderen Freiheit beizutragen. Alte Drachenweisheit trifft auf menschliche Neugier – eine magische Kombination.

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Inhalt:

Dieses Buch enthält 6 völlig unterschiedliche Länder, zahlreiche Drachen, die Magie der Fantasie, mehr Freundschaft als Liebe, Ärger und Gefahr, aber keine Kriege und Schlachten!

Leseprobe

Ich schlafe tief und fest und überhöre auch das erste Knacken. Wach werde ich, als mein Gesicht feucht wird. Ich öffne die Augen und sehe einen winzigen roten Drachen, der mich wohl gerade angeniest hat und jetzt ganz verblüfft in die Gegend schaut. So wie der Trainer es erklärt hat, erkenne ich die typische Zeichnung eines roten also weiblichen Drachens.
Ich setze mich auf und sehe im Nest die Scherben des Eies. Das kupferfarbene Drachenei bewegt sich, aber ist noch geschlossen. Dann ein Knacken und es zerbricht in zwei Hälften. Ein schuppiger Kopf halb blau, halb türkis erhebt sich, dann zwei winzige Klauen und nach nur zwei Versuchen hat der kleine Drache sich auf seine Vorderbeine gestützt und stolpert aus den Resten des Eies heraus. Zweifarbig, blau und türkis in unregelmäßigen Farbflächen, ein Drachenjunge. Die Schuppen schimmern so, dass es aussieht, als ob das Licht eines Regenbogens über seinen Rücken läuft. Laufen ist aber sonst nichts, was er schon kann, stehen geht, aber beim ersten Versuch eines Schrittes stolpert er sofort auf die Nase. Seine Nestgefährtin ist ein wenig geschickter, bis zu mir muss sie schon drei oder vier Schritte gegangen sein. Beide schauen mich an, wie das achte Weltwunder, dann beginnen sie leise, fiepende Geräusche von sich zu geben, und ich kann nicht anders, strecke die Hand aus und streichele den Rücken.
Es fühlt sich warm an, glatt und kein bisschen hart, aber die Ecken der Schuppen piksen ein wenig.
Ich greife mit der anderen Hand neben meine Schlafstelle, wo ich abends noch einen Bund Kräuter abgelegt habe und gebe diese den beiden Drachen. Dann entferne ich die Eierschalen, nein, ich sammle sie ein, bewundere das glänzende Innere und wickele sie vorsichtig in ein Stück Tuch. Das Drachenmädchen, denn wie ich vom Trainer weiß, sind rote und auch goldene Drachen immer weiblich, hat ihr Ei in ziemlich viele, ziemlich kleine Stück zerlegt, ihr Nestbruder hingegen hat es geschafft das Ei fast zu halbieren und nur einige winzige Stückchen abzubrechen.

Die Autorin

Kathrin Schröder, Baujahr 1964, längst nicht mehr fabrikneu, eher „leicht“ beschädigt.

Stärken:

* Selbstbewußt – keine Angst vor Herausforderungen
* Neugierig – offen für Neues
* Interesse an Menschen – ohne Einschränkung

Schwächen:

* Ungeduld
* Unsicherheit in Gruppen fremder Menschen
* Mieser Orientierungssinn – kann mich in einer Besenkammer verlaufen

Größter Traum:

Möchte alle Sprachen verstehen, weil jede Sprache das Denken der Menschen anders leitet.

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